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22. Mai 2018

111 Tote bei Flugzeugabsturz in Havanna

Eine 39 Jahre alte Boeing 737, die die staatliche kubanische Fluglinie Cubana von der mexikanischen Global Air geleast hatte, stürzte am Freitag kurz nach dem Start ab. Nur drei Insassen überlebten, eine Frau ist mittlerweile ihren Verletzungen erlegen. Die mexikanischen Airline darf vorerst keine weiteren Flüge durchführen. In Guyana war der Luftraum seit 2017 für die abgestürzte Maschine wegen Sicherheitsbedenken gesperrt. Spiegel, Aerotelegraph

Flugausfälle wegen Lotsenstreiks in Frankreich

Hunderte von Flügen mussten am heutigen Dienstag wegen des Ausstands bereits gestrichen werden. An mehreren Flughäfen wurden die Airlines aufgefordert, ein Fünftel ihrer Flüge zu annullieren. Bei Flügen, deren Route durch den französischen Luftraum führt, kann es zu Verspätungen kommen. Independent

Zugpanne sorgt für Chaos im Sylt-Verkehr

Eine defekte Lok des privaten Anbieters RDC verursachte auf der Autozug-Strecke von Niebüll nach Westerland am Samstag Wartezeiten von bis zu acht Stunden. Das Rote Kreuz musste Wartende mit Wasser versorgen, Einheimische sollen Autofahrern im Stau für 30 Euro Abkürzungen über ihr Grundstück angeboten haben. NDR, SHZ

Low-Cost für die Dominikanische Republik

Drei Investoren wollen aus der Charterfluggesellschaft Dominican Wings die Low-Cost-Airline Flycana hervorgehen lassen. Sie soll zunächst Ziele in Nord-, Mittel- und Südamerika bedienen und vom letzten Quartal des Jahres an abheben. Reise vor9

Tourismus in Puerto Rico läuft wieder an

Neun Monate nach dem Hurrikan "Maria" legten letzte Woche vier Kreuzfahrtschiffe in der Hauptstadt San Juan an. Die 17.000 Touristen sorgten für einen Umsatz von rund 1,3 Millionen Euro, sagte Gouverneur Ricardo Rosselló. Die Infrastruktur sei wieder intakt und die Ankunft der vier Schiffe zeige, dass die Kreuzfahrtindustrie Puerto Rico wieder als attraktives Ziel sähe, stellte der Tourismusverband fest. Deutsche Welle

Verstädterung schreitet weltweit voran

Die UN spricht vom Zeitalter der Megastädte. 2030 wird es 43 Metropolen mit mehr als zehn Millionen Einwohnern geben und Delhi löst Tokio als derzeit größte Stadt der Welt ab. Rund zwei Drittel aller Menschen wohnen dann in Städten und Indien wird das bevölkerungsreichste Land sein. Die Konzentration in den Städten sei eine Chance, den ökologischen Einfluss der Menschen auf den Planeten zu reduzieren. Zeit