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21. Juli 2017

Tote und Verletzte bei Erdbeben auf Kos

Das Beben der Stärke 6,7 richtete auf der griechischen Urlaubsinsel schwere Schäden an. Zwei Besucher einer Bar in der Altstadt von Kos starben, als die Decke einstürzte. Zahlreiche weitere Gebäude bekamen Risse oder fielen teilweise zusammen. Mehr als 120 Menschen wurden verletzt. Im Hafen der Inselhauptstadt kam es sogar zu einem kleinen Tsunami. Auch im nur zehn Kilometer entfernten türkischen Bodrum liefen die Menschen in Panik auf die Straßen. Von dort gibt es noch keine Informationen über Opfer und Schäden. Spiegel, Tagesschau

Auswärtiges Amt verschärft Türkei-Reisehinweis

Nach der erneuten Verhaftung eines Deutschen am Dienstag hat die Behörde den Hinweis aktualisiert. Sie rät nun allen deutschen Staatsbürgern, "die aus privaten oder geschäftlichen Gründen in die Türkei reisen, zu erhöhter Vorsicht" und empfiehlt ihnen, sich auch bei kurzzeitigen Aufenthalten in die Listen für Deutsche im Ausland bei Konsulaten und der Botschaft einzutragen. "Deutsche Staatsbürger sind nicht vor willkürlichen Verhaftungen sicher“, sagt Bundesaußenminister Sigmar Gabriel. Juristische Relevanz für Reisende und Veranstalter hat die Änderung aber nicht. Gloobi

Zwei kenianische Hotels wegen Cholera geschlossen

Das Jacaranda und das San Valencia hatten eine Messe in Nairobi mit Essen beliefert. Daraufhin mussten 70 Besucher mit Cholera-ähnlichen Symptomen in Krankenhäuser eingeliefert werden. Die Gesundheitsbehörde hat allen Einrichtungen in der Hauptstadt, die mit Lebensmitteln umgehen, die Gesundheitsbescheinigungen entzogen und wird sie binnen drei Wochen überprüfen. Apotheke Adhoc

Lufthansa-Maschine muss auf Zypern notlanden

Wegen einer defekten Kaffeemaschine an Bord ist das LH-Flugzeug am Donnerstag auf dem Weg von München nach Riad in Saudi-Arabien außerplanmäßig auf Zypern gelandet. Die Crew hatte einen undefinierbaren Geruch wahrgenommen, die 186 Passagiere hätten das Flugzeug normal verlassen, heißt es. Stuttgarter Nachrichten

Balearen deckeln Zahl der Gästebetten

Für Mallorca wird die Obergrenze bei den derzeit existierenden, geschätzt gut 400.000 Betten festgesetzt. Durch regulierende Maßnahmen könnten mittelfristig sogar bis zu 100.000 Betten wegfallen. Privatvermieter ohne Lizenz müssen mit bis zu 40.000 Euro Strafe und der Zwangsschließung rechnen. Plattformen wie Airbnb können sogar mit bis zu 400.000 Euro Geldbuße belegt werden, wenn sie nicht lizensierte Unterkünfte anbieten. Tagesspiegel