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23. Februar 2018

Laudamotion fliegt mit Leiharbeitern

Niki Lauda bietet künftigen Mitarbeiter zwei Verträge zur Wahl an – einen direkten Vertrag mit der Airline Laudamotion und einen Leihpersonalvertrag mit der Firma Laudamotion Operations. Bei letzterem müssten die Mitarbeiter Zulagen nicht versteuern, heißt  es. Unter Gewerkschaftern sorgt das Leiharbeitskonstrukt, das Lauda schon bei der insolventen Niki anwendete, für massiven Unmut. Damit würden Arbeitnehmerrechte ausgehebelt, sagen sie. Noch im Januar hatte Lauda angekündigt, auf Leiharbeit zu verzichten. Kurier

Flugverkehr aus Deutschland auf Rekordniveau

117,6 Millionen Passagiere traten im vergangenen Jahr von deutschen Airports eine Flugreise an. Damit hat sich das jährliche Wachstum mit 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (3,4 %) noch mal gesteigert. Pro Kalendertag starteten 2017 durchschnittlich rund 322.000 Fluggäste. Das entspricht in etwa der Bevölkerung der Stadt Bonn. Topziele waren Spanien mit 14,1 Millionen Passagieren vor Großbritannien (7,3 Millionen) und Italien (7 Millionen). Gloobi

Pro Sieben Sat 1 reicht Mietwagen-Portal weiter

Die Tochter des TV-Konzerns, Nucom Group, hält nun 100 Prozent an dem Kölner Unternehmen Silver Tours, dem Betreiber von Billiger-Mietwagen.de. Verkauft wurden dagegen der Flugportalbetreiber Etraveli und Comvel mit Weg.de und Ferien.de an die Schweizer Lastminute.com. Ein Käufer für den Veranstalter Tropo ist noch nicht gefunden. FVW

Bewährungsstrafen für die Deilmann-Schwestern

Gisa und Hedda Deilmann müssen nicht ins Gefängnis. Das Landgericht Lübeck verurteilte die ehemaligen Reederinnen der "Deutschland" in einem Berufungsverfahren zu einer Strafe von zwei Jahren auf Bewährung. Sie hätten Vermögenswerte beiseite geschafft und sich damit im Zuge der Insolvenz schuldig gemacht, so die Richter. Vom Vorwurf der versuchten Steuerhinterziehung sprachen sie die Schwestern frei. Manager Magazin

Business Traveller setzen auf digitale Zahlung

Rund die Hälfte der Travel Manager verzeichnet nach einer Erhebung von Barclaycard bereits heute eine zunehmende Nachfrage nach Bezahllösungen via Smartphone. Zwei Drittel rechnen damit, dass deren Akzeptanz weiter zunimmt. 37 Prozent sehen virtuelle Kreditkarten auf dem Vormarsch. Knapp die Hälfte registriert allerdings auch eine Zunahme klassischer Firmenkreditkarten in den vergangenen fünf Jahren. Tnooz

Die sieben Todsünden bei der Digitalisierung

Es ist eines der Buzz-Themen und verleitet dazu, zu viel an Technik und zu wenig an die Kunden zu denken. Wenn man gefühlt "hintendran" ist, folgt schnell Aktionismus, der zwar viel Arbeit, aber meist wenig Erfolg bringt. Oft werden Riesenprojekte geplant und in einem zu späten Stadium getestet. Linkedin-Gründer Reid Hoffman sagte: "Wenn dir die erste Version deines Produkts nicht peinlich ist, dann kommst du zu spät auf den Markt." Impulse

Die E-Rechnung ist kein einfaches PDF

Neun von zehn Unternehmen wissen nicht, was eine E-Rechnung ist. Doch dafür gibt es einen genauen Standard, vereinfacht ausgedrückt ein strukturierter Datensatz in Form eines XML-Dokuments. In gut eineinhalb Jahren soll das neue Format in der öffentlichen Verwaltung usus sein und daraus ergibt sich die Pflicht für alle Unternehmen, die Rechnungen an Behörden stellen, die E-Rechnung im eigenen Haus einzuführen. Wirtschaftswoche

Meistgeklickter Link vom Donnerstag

Mehr Geld für Reiseverkäufer und Azubis. Gloobi