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14. Dezember 2018

Airbnb muss Vermieterdaten offenlegen

Das entschied das Bayerische Verwaltungsgericht München am Donnerstag. Die Sharing-Plattform hatte dagegen geklagt und sich auf irisches Recht berufen, das für die Muttergesellschaft gelte. Unterdessen bekräftigte Co-Gründer Nathan Blecharczyk gegenüber dem "Handelsblatt", dass er mit den Städten kooperieren wolle. Bis alle Probleme geregelt seien, könne es aber noch Jahre dauern. Reise vor9

Online- und Eigenvertrieb der Tui wächst

In den vergangenen vier Jahren ist der Anteil der Online-Umsätze bei der Tui Group von 38 auf 48 Prozent gestiegen. Der Verkauf über externe Vertriebspartner ist dagegen weiter rückläufig. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stammte konzernweit nur noch gut ein Viertel der Umsätze aus externen Quellen. 2014 lag der Anteil des Fremdvertriebs noch bei 32 Prozent. FVW

Olimar meistert schwaches Portugal-Jahr

Angesichts der Rückgänge für sein Stammland ist der Spezialist mit einem Umsatzwachstum von einem Prozent durchaus zufrieden, so Geschäftsführer Markus Zahn. Die Urlaubskarawane ziehe wieder von West nach Ost, das bekomme Portugal zu spüren, und Last-Minute habe in diesem Jahr nicht stattgefunden. Für Reisebüros hält Olimar ein Bonbon bereit: Künftig gibt es auf alle Flüge die volle Provision. Reise vor9

Easyjet muss Steuern und Gebühren nicht erstatten

Das gilt aber nur, wenn der Kunde von sich aus den Flug storniert hat. Die englische Airline darf auch bei Verträgen hierzulande das britische Recht anwenden, das eine Erstattung ausschließt, befand das Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Geklagt hatte die Wettbewerbszentrale. Reise vor9

Regierung will weiter Mitspracherecht bei Alitalia

Der italienische Staat plant laut Medienberichten eine direkte Beteiligung von 14 Prozent an der Airline. Ob darin die Beteiligung der staatlichen Bahngesellschaft Ferrovie dello Stato bereits enthalten ist, bleibt unklar. Beobachter rechnen mit einer staatlichen Beteiligung von insgesamt bis zu 30 Prozent. Der Rest könnte an private Investoren wie Delta Air Lines und Easyjet gehen. Aero

Tropical Islands mit neuem Besitzer

Der Freizeitpark südlich von Berlin gehört bald der spanischen Unternehmensgruppe Parques Reunidos, die weltweit 64 Parks betreibt. Der bisherige Eigentümer Tisarl, der zur malaysischen Tanjong-Gruppe gehört, erklärte, dass der Verkauf voraussichtlich im Februar abgeschlossen wird. Die Anlage soll um Hotelzimmer und Attraktionen erweitert werden. Berliner Zeitung

BCD Travel macht die Techniktrends 2019 aus

Geschäftsreisende intensivieren die Interaktion mit Robotern, denn KI wird in der Branche verstärkt eingesetzt – vom Airline-Chatbot im Kundendienst, bis zum sprachgesteuerten Assistenten, über den man im Hotel zu jeder Tageszeit Snacks bestellen kann. Weitere Trends sind papierfrei und bargeldlos unterwegs sein und nicht zuletzt personalisierte Reiseerlebnisse. Auch Business Traveller sind bereit, für besseren Komfort und Service ihre Daten zu teilen. BCD Travel

Flixbus darf keine Extragebühr für Paypal erheben

Ansonsten droht dem Fernbusunternehmen ein Bußgeld von 250.000 Euro. So entschied aktuell das Münchener Landgericht. Die Firma hatte beim Online-Bezahlen per Paypal eine Zusatzabgabe von seinen Kunden verlangt. Alle angebotenen Bezahloptionen seien inzwischen kostenfrei, betont Flixbus. T3N

Die wichtigsten Fragen zum Apple-Pay-Prinzip

Bei dem Bezahldienst steht im Kern der Absicherung ein Verfahren, das als "Tokenisierung" bezeichnet wird. Man kann damit eine Kreditkarte auf verschiedenen Geräten mit verschiedenen virtuellen Nummern (Token) für Onlinedienste einsetzen. Allein der Karten­anbieter kann diese virtuelle Nummer einem existierenden Konto zuordnen. Verliert man etwa sein Smartphone, kann man die Token sperren, die dahinter liegende Kreditkarte aber weiter benutzen. Teltarif

Hohe Unterschiede der Handykosten auf Schiffen

Die Stiftung Warentest hat die Mobilfunktarife an Bord der Netzbetreiber Telefónica, Telekom und Vodafone sowie der Kreuzfahrtunternehmen Aida, Costa, MSC und Tui Cruises unter die Lupe genommen. Die Verbraucherschützer empfehlen, die Angebote der Reiseveranstalter zu nutzen, denn sie sind bisweilen deutlich günstiger. Ein 3-GB-Internetpaket liegt bei ihnen zwischen 55,50 (Tui) und 109 Euro (Costa). Spiegel

Meistgeklickter Link vom Donnerstag

Rentner verstecken Kokain auf Kreuzfahrtschiff. Spiegel